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Der letzte Test, der mir nochmal ein schnelles Training für Hawaii bringen sollte, fand in Nordhausen beim
scheunenhof Triathlon statt.
Beim Schwimmen erwischte ich gleich zu Beginn gute Füße und konnte mich in einer der führenden Gruppen behaupten.
Im wasser waren zwei Runden je 650m zu absolvieren.
wie sich schon in der woche vor dem Wettkampf andeutete waren meine Beine leider nicht die Besten.
Aufgrund langer und intensiver Trainingseinheiten im Vorfeld war es mir nicht möglich, richtig Druck auf die
Pedale zu bringen. Dazu kam böiger Wind und die flache Radstrcke, die mir nicht grad auf den Leib geschneidert ist.
Auf dem dreiründigen Laufkurs konnte ich diesmal auch nicht voll überzeugen.
Am Ende belegte ich den neunten Platz ( ab dem achten gab es Preisgeld :0( )
Es war nicht wirklich schlecht, aber ich weiß, dass ich zurzeit mehr auf dem Kasten hab.
Insgesamt blicke ich sehr zufrieden auf meine bisherige Saison zurück. Auf den kurzen Strecken konnte ich so
gute Leistungen wie noch nie erzielen, das stimmt mich zuversichtlich.
Es gilt jetzt den Blick nach vorn zu richten, um mich auf das absolute Saisonhighlight den Ironman Hawaii zu
konzentrieren. Vor mir liegen noch drei wochen hartes Training und dann ist es endlich soweit, am 26.09. breche
ich nach Kona auf um den Traum Wirklichkeit werden zulassen.
Hoffe der September wird noch ein paar schöne Tage haben…
In der Auftaktdisziplin lief diesmal leider nicht alles nach Plan. Gestartet wurde von der
“Qeen Arendsee”, von dieser waren 1,5km zum Schwimmausstieg zu bewältigen. Mir und vielen anderen Athleten fiel es schwer, in gerader Linie zum Ufer zu schwimmen, da die Bojen zur Orientierung zu klein waren. In einer größeren Gruppe stieg ich als 13. aus dem Wasser.
Auf dem flachen und sehr windigen Radkurs fand ich schnell meinen Rhythmus und konnte mich bis auf Rang 8 vorarbeiten.
Beim Laufen machte vielen Athlen die Hitze zu schaffen. Ich erwischte läuferisch einen guten Tag und konnte auch hier meine Platzierung verbessern.
Am Ende überquerte ich die Ziellinie als vierter. Mit diesem Ergenis bin ich sehr zufrieden, da auch noch der Landesmeistertitel in der AK2 heraussprang.
In der Mannschaftswertung sicherten wir uns den zweiten Platz. Damit haben wir gezeigt, dass in Sachsen Anhalt mit dem TV-Sangerhausen zu rechen ist.
Nun beginnt die spezifische Hawaiivorbereitung. Alles bis jetzt war Vorgeplänkel. Ich werde meinTraining in allen drei Disziplinen deutlich nach oben schrauben.
Also Training, Schlafen, Training, Essen…
Im Vorfeld des Rennens lief einiges nicht nach Plan. Ab Mittwoch spielte mein Magen verrückt und das brachte einiges durcheinander. Dazu kam der Prüfungsstress an der FH.
Ich hatte befürchtet nicht starten zu können. Es ging dann doch…
Das Schwimmen lief wie immer in dieser Saison gut. Beim Radfahren grummelte mein Bauch, auf Grund der geduckten Haltung, schon ein bisschen. Laufen ging dann wieder ohne Probleme. Gesamtrang acht und erneut der zweite Platz in der Landesligawertung stimmen mich dann doch sehr zufrieden.
Bei ausgezeichneten Wetter konnte ich am Fuße des Kyffhäusers den fünften Platz einfahren.
Nach gutem Schwimmen im Stausee Kelbra arbeitete ich mich auf dem Rad einige Ränge nach vorn und konnte auch beim Laufen überzeugen.
Die drei Pros vorn waren natürlich nicht in Reichweite, aber auf den Landesligasieger hatte ich nur wenige Sekunden Rückstand und belgte in dieser Wertung Platz 2. Insgesamt eine solide Leistung.
Leider haben nicht viele Rennen der Landesliga Sachsen-Anhalt so anspruchsvolle Radstrecken wie wir am Kyff…
Ansonsten war es super organisierter Wettkampf und hat richtig Spaß gemacht!
Bei idealen Wettkampfbedingungen stürzten wir uns mit über 200 anderen Athleten in den See von Trebgast und nahmen die 2,25 km(3×750m) in Angriff. Ich konnte mich beim Schwimmen in den Top Ten festbeißen. Henri stieg im vorderen Mittelfeld aus dem Wasser.
Auf der sehr harten Radstrecke musste u.a. 3 mal ein 16% Anstieg überwunden werden. In der zweiten Disziplin konnten wir wie so oft unsere Stärke ausspielen. Henri machte deutlich plätze gut und ich konnte meine Position halten. Für mich ist es ein komisches Gefühl aus dem Wasser zu kommen und nicht am laufenden Band zu überholen. Das Schwimmtraining beim Post Schwimmverein in Leipzig schlägt halt an. Die Jungs mit denen jetzt ich aufs Rad steige haben auch was auf dem Kasten.
Leider musste ich bei Kilometer 10 auf der laufstrecke aufgrund massiver Magenprobleme aussteigen. Es ging einfach nicht mehr. Ärgerlich war natürlich, dass ich meine Altersklasse mit ca. 6 Minuten Vorsprung anführte und gesamt auf Rang 15 lag.
Mein Bruder konnte beim Laufen mit einer Zeit von 1h23min überzeugen. Damit sicherte er sich Gesamtrang 39 und den 4. Platz in der AK.
Insgesamt kann man diesen Event nur loben. Es hat alles gepasst: Organisation, Fairness, Stimmung und ein aufgrund der Bayrischen Meisterschaft sehr starkes Starterfeld.
Wer eine Herausforderung auf der Mitteldistanz sucht ist hier richtig!
Endlich ist es soweit, die Triathlonsaison hat begonnen!
Mein erster Wettkampf ging über die Sprintdistanz (0,75km swim, 20km bike, 5kmrun).
Zusammen mit Henri (meinem Bruder) und Klaus Tilo Spangenberg vertrat ich den TV Sangerhausen im ersten Rennen der Landesliga.
Das Schwimmen, auf einer Ruderbahn, lief bei mir erstaunlich gut, nur eine halbe Minute Rückstand auf den Schwimmspezialisten Spange.
Auf dem Rad konnte das gesamte Trio überzeugen und sich einige Plätze nach vorn schieben.
Die Laufstrecke ist mit zwei Worten zu beschreiben: kurz und hart! Hier musste Tilo dem hohen Tempo Tribut zollen und reißen lassen.
Spange fiel noch auf platz 22 zurück, Henri erkämpfte sich Rang 16 und ich belegte den 9. Platz.
Obwohl unser Focus eindeutig auf der Langdistanz liegt, konnten wir uns Platz 4 in der Mannschaftswertung sichern.
Ingesamt ein guter Saisonauftakt.
TdH: 120km durch den Harz.
Wie schon die letzten zwei Jahre diente mir die TdH als Formcheck auf dem Rad.
Dieses Jahr wurde schnell angefahren, was zur Folge hatte, dass ich mich schon früh in einer nur fünfköpfigen Spitzengruppe wiederfand. Im Ziel waren es nur noch vier. Mit dabei natürlich auch mein Bruder Henri.
Fazit: Radform stimmt…
Ich hatte mir vorgenommen unter 1h20min zu laufen. Hat nicht ganz geklappt. Einfach zu schnell angegangen. Am ende wars ne hohe 1:22. Da im Mittelpunkt des bisherigen Trainings Ausdauer und Grundlagen standen, kann ich dieses Ergebnis verschmerzen. Spaß hats trotzdem gemacht. Gratulation auch an Maik Bernhardt (Werner) , der einen Marthon in 2:52 hingelgt hat.