Die ersten zwei Wochen mit größeren Umfängen sind Geschichte und mir ist mal wieder klar geworden wie wetterabhängig meine Trainingsmotivation ist.
Am Montag war der Himmel wolkenverhangen und der Tag grau. Schon auf Arbeit fühlte ich mich platt. In meinem Kopf stellte sich die Frage, ob die Gründe für meine Unlust körperlicher oder mentaler Natur waren.. Das Wochenende zuvor war recht hart und somit wird wohl beides mit reingespielt haben.
Zu Hause angekommen musste ich mich echt überwinden aufs Rad zu steigen. Die Situation stellte sich wie folgt dar: Auf meiner rechten Schulter saß ein Engel, super sportlicher Typ mit Sixpack usw.. Der riet mir eindringlich zu trainieren und die zwei Tafeln “Ritter Sport” zu verbrennen, die ich zuvor weggehauen hatte. Auf der linken Schulter saß ein Teufel, der eine mächtige Plautze aufwieß. Er wiederum sagte: Ruh dich dich aus, du hast am Wochenende so viel gemacht. Außerdem heißt es ja “Ritter Sport” und kann von daher nicht so schlecht sein.
Ok, ich hab auf den Engel ghört. Die ersten Kilometer laberte mich der rote Typ noch ne Weile voll: Dreh um! Es ist kalt und du wirst krank, da hinten zieht ne Regenwolke auf…
Nach einer Stunde war ich richtig froh mich doch überwunden zu haben, denn der Himmel riss auf und es lief richtig gut. Die Beine waren alles andere als schwer.
Die ganze Sache soll sich nicht so anhören als hätte ich keinen Bock aufs Training, der Rest der Woche lief ohne Motivationsprobleme und bei besten Wetter hier im Frankenland