Bei nahezu perfekten äußeren Bedingungen fiel am Sonntag der Startschuss für den Halbmarathon in Leipzig. Meine Marschroute war: konservativ angehen und schauen was hintenraus noch geht. Vor zwei Jahren musste ich schmerzhaft erfahren, dass zehn Kilometer schnell laufen im Halbmarathon nicht reicht.
Nach acht Kilometern, die sich echt gut angefühlt haben und auch nicht langsam waren, ging es aber doch mit mir durch und ich verabschiedete mich aus der Gruppe. Von diesem Zeitpunkt an versuchte ich auf eigene Faust Druck zu machen.
Die Kilometer 12 und 13 fühlten sich für mich am schlechtesten während der gesamten Stecke an. Die letzten 5Km bekam ich die zweite Luftund konnte mich noch einige Plätze nach vorn schieben. Zwischendurch dachte ich nicht schnell genug zu sein und ein wenig unter meinen Möglichkeiten zu laufen. Dieser Gedanke wurde im Ziel aber durch den Blutgeschmack im Mund und kurzzeitig recht wackligen Beinen vertrieben. Also war ich doch gut am Limit.
Bis zur knapp zur Hälfte war Henri auch noch bei mir und auch im Ziel trennten uns nur 2Minuten.
Am Ende stand für Henri eine 1:21:30 und für mich eine 1:19:30 zu Buche. Auf diesem gelungenen Auftakt lässt sich aufbauen!