Hitzeschlacht in Bernburg

Um ehrlich zu sein mag ich den Wettkampf in Bernburg nicht wirklich. Das geht schon mit dem Schwimmen in der Saale und der damit verbundenen Strömung los. Auf diese zweite Schwimmhilfe könnte ich gern verzichten, obwohl ich mich mittlerweile ganz gut mit der ersten, dem Neo, angefreundet hab.
Die Radstrecke ist ok, aber leider viel zu flach. Das Laufen im Schatten und entlang der Saale ist wirklich schön. Bis auf die „Bernburger Wand“, aber da müssen alle hoch.

Mein Verhältnis zu Schwimmbrillen ist gespalten: In Wisconsin hab ich sie verloren, auf Hawaii hat sie mir wahnsinnige Kopfschmerzen verursacht und auch in Bernburg schien diesbezüglich alles schief zu gehen. Als wir bereits auf der Fähre waren bemerkte ich, dass mit der Brille etwas nicht stimmt. Der Nasensteg war angerissen und hing nur noch an zwei Gummifetzen zusammen. Bei diesem Anblick ist mir das Herz natürlich gleich wieder in die Hose gerutscht. Ich war mir sicher, dass die Brille das Schwimmen nicht überstehen kann. Diesmal hatte ich allerdings Glück und das Ding verrichtete seinen Dienst ohne zu murren.
In Roth hab ich auf alle Fälle zwei dabei…

Im Wasser lief es diesmal ganz gut. Ich war eigentlich die ganze Zeit neben Jerome, dem die Doppelte Schwimmhilfe sehr entgegen kommt :-) Wir beide konnten uns in der Spitzengruppe behaupten. Der Ausstieg bzw. das Wechseln hab ich natürlich voll verhauen, somit war die Gruppe auf dem Rad weg.
Das Radfahren und das Laufen waren solide. Hierbei kann man in diesem Jahr aber nun wirklich nicht nach den Zeiten schauen, die aufgrund der kriminellen äußenren Bedingungen unterirdisch ausgefallen sind. Durch das Langdistanztraining wird man schon ein wenig „träge“ (oder war noch nie schnell wie ich) und es fehlt einfach die Spritzigkeit um sich richtig abzuschießen. Ich kann halt mein Tempo fahren/laufen und im Rhythmus bleiben, aber ans Limit gehen und sich richtig ausbelasten ist nicht drin.
Am Ende standen ein neunter Platz für Jerome und der Sechste für mich zu Buche. Um eine ordentliche Mannschaftsergebnis zu erzielen fehlte uns leider Henri, der verletzungsbedingt nicht am Start war…

Im Großen und Ganzen bin ich aber mit dem Ergebnis zufrieden und schaue positiv Richtung Roth. Die nächsten drei Wochen werden noch mal ordentlich trainiert und dann hoffe ich am 10.07. fit am Start zu stehen.
Das nächste Treffen mit den Jungs aus Sachsenanhalt auf der Olympischen Distanz gib es beim Arendsee-Triathlon.

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